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HAutTumore
Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache:
Die Anzahl der Hautkrebserkrankungen nimmt kontinuierlich zu, immer öfter sind Patienten mit der
Diagnose
Hautkrebs konfrontiert. Mitschuld an dieser Entwicklung ist zu einem großen Teil der falsche Umgang
mit der Sonne. Optimaler Sonnenschutz und das richtige Maß an Eigenverantwortung gegenüber dem
eigenen Körper beugen vor. Eine regelmäßige Hautselbstuntersuchung hilft Veränderungen zu erkennen.
Treten solche auf, sollten sie umgehend mit einem Arzt besprochen werden.
Rund 300 Hautkrebsfälle behandelt Dr. Ludwig Hefel durchschnittlich pro Jahr. Durch intensive Beratung
sowie exakte Aufklärung über Krankheitsbild und Behandlungsmethoden wird versucht dem Patienten Ängste zu nehmen und ihn auf den operativen Eingriff vorzubereiten. Dieser sieht die Entfernung gutartiger Hautveränderungen oder bösartiger Tumore in Lokal- oder Vollnarkose vor. Die besondere
Herausforderung solcher Eingriffe liegt im Zusammenspiel aus Tumorchirurgie, Rekonstruktiver Chirurgie
und Ästhetischer Chirurgie.
Je nach Tumorart, Sitz des Tumors und Stadium der Erkrankung, werden unterschiedliche
Operationsmethoden angewendet. Da Tumore immer mit ausreichendem Sicherheitsabstand entfernt
werden müssen, entstehen Defekte in der Haut. Diese können, dank spezieller Techniken der Plastischen
Chirurgie, gut kaschiert werden. Es wird dabei darauf geachtet, entstehende Narben möglichst in Falten
oder parallel zu normalen Hautspannungslinien zu legen.
Hauttransplantat
Um Verziehungen bei oberflächlichen oder sehr großen Defekten zu vermeiden, müssen diese durch
ein Hauttransplantat bedeckt werden. Dabei gilt es zu beachten, dass das Transplantat hinsichtlich
Farbe, Struktur, Dicke und funktioneller Erfordernis für die Übertragung geeignet ist. Nur so kann ein
kosmetisch zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden.
Direkte Wundnaht
Sie wird nach der Entfernung kleinerer Hauttumore und bei ausreichendem Hautüberschuss angewendet.
Die Narbe wird in Faltenrichtung der Haut gelegt und ist nach einigen Monaten kaum mehr sichtbar.
Lappenplastik
Diese anspruchsvolle Methode wird angewendet, wenn es tiefere Defekte zu schließen gilt, bei denen
Haut und Fettgewebe entnommen wurden. Mittels spezieller Schnitttechniken wird Haut und Fettgewebe
aus der unmittelbaren Umgebung der Wunde an die Stelle des Defektes verschoben. Die minimalen
Unterschiede zwischen verlagerter und ursprünglicher Hautqualität machen es möglich, hervorragende
kosmetische Ergebnisse zu erzielen.
Gewebetransfer
Ausgedehnte und tiefgreifende Defekte nach Tumorentfernungen können die Übertragung von
Gewebeblöcken bestehend aus Haut, Fettgewebe, Muskeln, Knorpeln und Knochen erforderlich machen.
Geeignetes Gewebe wird an einer anderen Stelle des Körpers entnommen und mittels mikrochirurgischer
Technik an die Stelle des Defektes übertragen.
Tumorformen
Im Wesentlichen werden drei Formen von Hautkrebs unterschieden.
Basaliom
Das Basaliom ist die häufigste Form des Hautkrebses. Es handelt sich dabei um kleine, oft gruppenweise
angeordnete hautfarbene bis bräunliche Knötchen oder kleine, rötliche Flecken mit Schuppen, die bluten
und trotz Salbenbehandlung über Wochen und Monate nicht abheilen. Sie bilden keine Metastasen, sind
jedoch lokal aggressiv und müssen radikal operiert werden.
Basaliome treten vorwiegend im Gesicht auf, sind aber auch an anderen Körperstellen, wie dem Rumpf,
zu finden.
Plattenepithel-Karzinom
Diese Art des Hautkrebses entwickelt sich aus verschiedenen Vorstufen, die sich in Form von hautfarbenen
bis rötlichen Flecken zeigen, teilweise von Schuppen bedeckt sind und eine raue Oberfläche haben.
Das Plattenepithel-Karzinom tritt vorwiegend an lichtexponierten Körperstellen, wie Gesicht, Schultern,
Armen und Händen auf. Da es in seiner Spätphase Metastasen in anderen Organen bilden kann, ist eine
Früherkennung und rechtzeitige Behandlung besonders wichtig.
Melanom
Das Melanom ist die bösartigste Form von Hautkrebs. Seine Gefährlichkeit liegt zum einen im schnellen
Wachstum, zum anderen in der Neigung bereits in frühen Phasen Metastasen zu bilden.
Von harmlosen Muttermalen unterscheidet es sich durch sein asymmetrisches und schnelles Wachstum,
einer meist zackigen und unregelmäßigen Begrenzung, unterschiedlichen Farbtönen von braun, grau bis
schwarz sowie Entzündungen, Juckreiz und Blutungen.
Entstehen kann ein Melanom aus normaler Haut ebenso wie aus Muttermalen. Die Veränderung
bestehender oder das Auftreten neuer Muttermale sollte daher mit einem Arzt besprochen werden. |
Hauttransplantat

Lappenplastik

Gewebetransfer

Plattenepithel-Karzinom

Melanom
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